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Der Weg zur Glückseligkeit (Teil 1)
Was ist das: Glückseligkeit?
Wer möchte im Leben nicht den Weg zur Glückseligkeit erfahren? Wer möchte nicht sein Leben glücklich und zufrieden führen? Aber wie kommen wir zur Glückseligkeit? Wie sieht der Weg dahin aus?
Um diese Fragen zu beantworten, muss erst einmal klar sein, was das Wort „Glückseligkeit“ bedeutet. Psychologen und Erziehungswissenschaftler definieren den Begriff wie folgt: sie ist das konstante Gefühl, welches stets mit Genugtuung, Fröhlichkeit, Sicherheit und Sorglosigkeit verbunden ist. Dieses Glücksgefühl ist ein Ergebnis des ständigen Wohlgefühls bezüglich der Persönlichkeit, dem Leben und der Bestimmung.
Durch diese Definition lassen sich drei unterschiedliche Arten der Glückseligkeit ableiten. Die erste Art der Glückseligkeit ist das Gefühl der Zufriedenheit, welche durch äußerliche Einflüsse erreicht wird. Diese kann aber nicht beständig sein, da diese äußeren Einflüsse nicht von ewiger Dauer sind, und wie der Mensch nun einmal ist, immer mehr will. Die zweite Art der Glückseligkeit kommt durch das Erreichen eines Ziels zu Stande. Dieses Gefühl verspürt der Mensch meistens dann, wenn er sein Ziel erreicht hat und verliert es auch zum gleichen Zeitpunkt. Die wahre Glückseligkeit jedoch, und diese ist die dritte Art der Glückseligkeit, ruht in der dauerhaften Sorglosigkeit der Seele und der inneren Ruhe des Herzens. Durch diese dauerhafte Sorglosigkeit und der inneren Ruhe des Herzens sind wir in der Lage vieles im Leben zu verkraften. Äußere Dinge, wie Beliebtheit, Erfolg, Macht, Ruhm, Vermögen können uns nicht zur wahren Glückseligkeit führen. Sie sind zwar in der Lage uns für eine gewisse Zeit glücklich zu machen, ja, extrem glücklich zu machen, aber sie sind nicht in der Lage uns zufrieden sein zu lassen. Sie sind nicht in der Lage unser Herz mit Sakina (Ruhe) zu füllen, und das stetig über die Zeit.
Eine Tatsache ist nun einmal, dass die Menschen hier im Westen häufiger unter Depressionen leiden als die Menschen in ärmeren Ländern wie in Afrika und in Asien. Aber wie kann dies denn sein? Sind die Menschen im Westen nicht viel wohlhabender? Achten diese nicht ständig darauf viel „Spaß“ zu erleben? Und: werden die Menschen in Afrika und in Asien nicht häufiger von Schicksalsschlägen heim gesucht? Müssen sie sich nicht tagtäglich Sorgen machen, um ihre Versorgung und die ihrer Familie?
Die Lösung ist einfach und klar. Die Lösung liegt im Glauben, im Islam. Der Islam ist voll von Quellen, die zur Glückseligkeit verhelfen, die eben genau zur Sorglosigkeit der Seele und der inneren Ruhe des Herzens führen.
Ich möchte den ersten Teil über die Glückseligkeit mit einem Vers beenden. Allah sta sagt in Seinem heiligen Buch:
Es sind diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe! (Quran 13:28)
Ein Beitrag von: Tabtil
Im nächsten Teil geht es um: Wie führen uns die sechs Glaubensartikel zur Glückseligkeit?
Der Weg zur Glückseligkeit (Teil 2)
Die Glückseligkeit durch den Glauben an Allah sta.
Im ersten Teil über die Glückseligkeit konnte festgehalten werden, dass die wahre Glückseligkeit in der dauerhaften Sorglosigkeit der Seele und der inneren Ruhe des Herzens ruht. Wie kann der Mensch zu einer dauerhaften Sorglosigkeit der Seele und zur inneren Ruhe des Herzens denn kommen? Wie kann man dies erreichen? Der Islam ist voll von Quellen, die uns zu einer solchen Sorglosigkeit und zu einer solchen Ruhe bringen.
In der ernsthaften Befolgung der sechs Glaubensbekenntnisse liegt der Schlüssel zur Glückseligkeit. Im Folgenden soll näher auf die Erlangung der Glückseligkeit durch den Glauben an Allah eingegangen werden.
Wenn der Mensch die Erhabenheit Allahs kennen lernt, Dem alles gehört und Der Macht über alles, Der, Dem nichts gleich ist, so wird er Trost finden und seine Seele wird Ruhe und Stille spüren. Allah sta. sagt:
“Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es denn, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte – außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen – außer, was Er will. Sein Thronschemel umfasst die Himmel und die Erde, und ihre Behütung beschwert Ihn nicht. Er ist der Erhabene und Allgewaltige“ (Quran 2:255)
Der Glaube an Allah sta und der Glaube daran, dass Er der Allmächtige und Allwissende ist, wie der Thronvers uns sehr schön und klar vermittelt, erfüllt die Menschen mit einer innerlichen Glückseligkeit. In Notsituationen wissen wir, an wen wir uns wenden können, und zwar an Allah, wir wissen, dass Er, der Barmherzige, uns in schweren Situationen vielleicht prüfen will, oder dass wir durch schwere Lebenslagen wachsen werden. Wir haben eine Gewissheit, dass Notsituationen einen tieferen Sinn haben, und wir wissen, dass wir uns jederzeit an Allah sta wenden können. Denn Allah sta beruhigt uns weiter mit folgendem Vers:
„Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft. So sollen sie nun auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie besonnen handeln mögen.“
Durch den Glauben an Allah sta wird die Seele des Gläubigen vom Einfluss anderer befreit. Der Muslim weiß, dass alle Dinge in Allahs Hand sind. Kein Mensch auf dieser Erde, egal ob hochrangig oder mächtig, kann das vermeiden, was Allah will und kein Mensch ist fähig das zu untersagen, was Allah sta beschlossen hat. Bei dieser Erkenntnis ist die Seele des Muslims von der Dienerei und Abhängigkeit anderen gegenüber befreit. Mein Glück hängt nicht ab von anderen, meine Zufriedenheit kriege ich nicht durch andere Menschen. Durch diese befreiende Erkenntnis gelangt der Muslim einen Schritt weiter zur wahren Glückseligkeit. Allah sta. sagt hierzu in Seinem heiligen Buch:
„Sag: Wer ist der Herr der Himmel und der Erde? Sag: Allah. Sag: Nehmt ihr euch denn außer Ihm Schutzherren, die sich selbst weder Nutzen noch Schaden zu bringen vermögen? Sag: Sind (etwa) der Blinde und der Sehende gleich? Oder sind (etwa) die Finsternisse und das Licht gleich? Oder haben sie Allah (solche) Teilhaber gegeben, die eine Schöpfung wie die Seinige schufen, so dass ihnen die Schöpfung ähnlich erscheint? Sag: Allah ist der Schöpfer von allem, und Er ist der Eine, der Allbezwinger.“ (Quran 13:16)
Hütet Euch davor den Glauben an Allah sta abzulehnen bzw. euch von Allah sta abzuwenden. Derjenige lebt in Unglück und Elend, weil er weder etwas hat, woran er sich wenden oder worauf er sich verlassen kann. Um diese Aussage zu unterstreichen, aber auch um diesen zweiten Teil über die Glückseligkeit abzuschließen, möchte ich noch folgenden Vers einbringen:
„Ihm gehören die Schlüssel der Himmel und der Erde. Diejenigen, die Allahs Zeichen verleugnen, das sind die Verlierer.“ (Quran 39:63)
Ein Beitrag von: Tabtil
Im nächsten Teil geht es um: Die Glückseligkeit durch den Glauben an die von Allah offenbarten Schriften
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